From Puerto Obaldia we head north into the Guna Yala area, known as the San Blas Islands. Guna Yala is a comarca indígena (indigenous province) in northeastern Panama. It is home to the indigenous people known as the Gunas.
Von Puerto Obaldia aus fahren wir nördlich in das Gebiet Guna Yala, das als die San Blas Inseln bekannt ist. Guna Yala ist eine Comarca Indígena (indigene Provinz) im Nordosten von Panama. Sie ist die Heimat des indigenen Volkes der Gunas.
The Guna Yala Region has an area of 2.306 square kilometers (0.89 sq mi). It consists of a narrow strip of land of 373-kilometers (232 mi) long on the east coast of Caribbean Panama, bordering the province of Darién und Colombia. An archipelago of 365 islands is around the coast, of which 50 are inhabited.
Die Region Guna Yala hat eine Fläche von 2,306 Quadratkilometern (0,89 sq mi). Sie besteht aus einem schmalen Landstreifen von 373 Kilometern Länge an der Ostküste des karibischen Panamas, der an die Provinz Darién und Kolumbien grenzt. Vor der Küste befindet sich ein Archipel von 365 Inseln, von denen 50 bewohnt sind.

By boat, the distance from the southeasternmost point, Puerto Obaldia, to the northwesternmost point, Gaigirgordub, is a little more than 100 miles.
Die Entfernung zwischen dem südöstlichsten Punkt, Puerto Obaldia, und dem nordwestlichsten Punkt, Gaigirgordub, beträgt etwas mehr als 100 Meilen.
In 1925, the Guna Indians fought the ruling Panamanian authorities, who were attempting to force the Indians to adopt Hispanic culture by military action. This led to a revolution during which the Guna Yala territory seceded and operated as the short-lived Republic of Tule. Following mediation by the United States, the Guna re-united with Panama. The Gunas, with the support of the Panamanian government, created an autonomous territory called Guna Yala for the indigenous inhabitants which they would rule themselves.
Im Jahr 1925 kämpften die Guna-Indianer gegen die herrschenden panamaischen Behörden, die versuchten, die Indianer durch militärische Maßnahmen zur Übernahme der hispanischen Kultur zu zwingen. Dies führte zu einer Revolution, in deren Verlauf sich das Gebiet der Guna Yala abspaltete und als kurzlebige Republik Tule agierte. Nach Vermittlung durch die Vereinigten Staaten vereinigten sich die Guna wieder mit Panama. Mit Unterstützung der panamaischen Regierung schufen die Gunas ein autonomes Gebiet namens Guna Yala für die indigene Bevölkerung, das sie selbst regieren würden.
Our first stop is the island of Caledonia. It doesn’t take long for the first Guna in his dugout canoe, called an ulu, to approach us. His name is Presadio and we talk a bit more about fishing and he´s very excited when Hans offers him one of our lures and some line.
Unser erster Halt ist die Insel Caledonia. und es dauert nicht lange, bis der erste Guna in seinem Einbaum, Ulu genannt, auf uns zukommt. Sein Name ist Presadio. Wir unterhalten uns ein wenig über das Fischen und er ist total begeistert, als Hans ihm einen unserer Köder und etwas Schnur schenkt.

After returning from a little exploration tour around some of the smaller islands, we are just pulling up the dinghy for the night when two young men in their ulu come up to the boat. They know a few words of English and between that and the little Spanish we know, we understand that they want to come up on the boat to take some pictures. Their names are Tilipiler and Olo and they seem to be as curious about us as we are about them. After the photo session we go down below and Hans shows them the water maker system which they are very interested in. Another item that seems to fascinate them is our Bauhaus Panama Cruising Guide. They look at the maps and aerial photos for a long time and even take pictures. We decide to meet them again the next day in the afternoon.
Nachdem wir von einer kleinen Erkundungstour um einige der kleineren Inseln zurückgekehrt sind, ziehen wir gerade das Beiboot für die Nacht hoch, als zwei junge Männer in ihrem ulu vorbei kommen. Sie können ein paar Worte Englisch und unserem bisschen Spanisch wird klar, dass sie auf unser Boot kommen wollen, um ein paar Fotos zu machen. Ihre Namen sind Tilipiler und Olo und sie sind offenbar genauso interessiert an uns wie wir an ihnen. Nach der Fotosession gehen wir nach unten und Hans zeigt ihnen das Wassermacher-System, an dem sie sehr interessiert sind. Ein weiterer Gegenstand, der sie zu faszinieren scheint, ist unser Bauhaus Panama Cruising Guide. Sie schauen sich die Karten und Luftbilder lange an und machen sogar Fotos. Am Ende ihres Besuchs beschließen wir sie am nächsten Tag auf der Insel zu treffen.



Tilipiler waves to us as we approach with the dinghy so we know where to dock. He begins to show us around the village, and soon we are joined by a Guna guide who continues the tour, explaining the different buildings and patiently answering all our questions. We don’t know how much has been lost in translation, but we hope all the information we are about to give you is correct 🙂
Tilipiler winkt uns zu und zeigt uns, wo wir mit dem Dinghy anlegen können. Er beginnt, uns durch das Dorf zu führen, und bald gesellt sich ein Guna-Führer zu uns, der die Tour fortsetzt, die verschiedenen Gebäude erklärt und geduldig alle unsere Fragen beantwortet. Wir wissen nicht, wie viel beim Übersetzen verschütt gegangen ist, aber wir hoffen, dass wir alle Informationen korrekt weitergeben 🙂


There are about 900 people on the island of Caledonia, and a large percentage of them are children. They start school at the age of 4 and when they are 11 they go to secondary school on another island. Some of the special subjects they are taught are agriculture, English and computer science. Later we walk past the school’s vegetable garden where they grow potatoes, tomatoes and squash.
Auf der Insel Kaledonien leben etwa 900 Menschen, und ein großer Teil von ihnen sind Kinder. Sie werden im Alter von 4 Jahren eingeschult und gehen mit 11 Jahren auf eine weiterführende Schule auf einer anderen Insel. Sie werden unter anderem in den Fächern Landwirtschaft, Englisch und Informatik unterrichtet. Später kommen wir am Gemüsegarten der Schule vorbei, wo sie Kartoffeln, Tomaten und Kürbisse anbauen.



There is the large Congresso building where the entire population meets four times a week. The village leader, called saila, is responsible for political and religious leadership and leads the meetings.
Wir werden an dem großen Congresso-Gebäude vorbeigeführt, in dem die gesamte Bevölkerung viermal pro Woche zusammenkommt. Die Treffen werden vom gewählten Anführer des Dorfes, Saila genannt, geleitet, der für die politische und religiöse Führung verantwortlich ist.
We’re not exactly sure what happens during this hour, but even on the boat we heard that singing is involved. There is also a ban on the consumption of alcohol on the days when the Congress is in session, so the consumption of alcohol is limited to Sundays, Tuesdays and Fridays.
Wir wissen nicht genau, was während dieser Treffen passiert, aber wir haben bis zum Boot gehört, dass dabei auch gesungen wird. An den Tagen, an denen der Kongress tagt, besteht ein Alkoholverbot. Alkoholkonsum ist somit auf Sonntage, Dienstage und Freitage beschränkt.

On Calendonia is also a large kitchen building that is used to prepare meals for the entire village on special occasions.
Auf Calendonia befindet sich auch ein großes Küchengebäude, in dem bei besonderen Anlässen Mahlzeiten für das gesamte Dorf zubereitet werden.

When an island becomes too crowded, a bridge is built to connect it to another island. On the main island of Caledonia, there is definitely no room for another house, and an expansion was necessary. The building styles vary from very traditional bamboo huts with thatched roofs to buildings made of stronger materials like cinder block or concrete walls, some even with porches and windows.
Wenn eine Insel aus den Nähten platzt, wird eine Brücke gebaut, um sie mit einer anderen Insel zu verbinden. Auf der Hauptinsel Caledonia gibt es definitiv keinen Platz für ein weiteres Haus, und eine Erweiterung war dringend notwendig. Die Baustile variieren von sehr traditionellen Bambushütten mit Strohdächern bis hin zu Gebäuden aus festeren Materialien wie Backstein- oder Betonwänden, einige sogar mit Veranden und Fenstern.



Drinking water comes from a river on the mainland via an underwater pipeline. Some electricity, such as for street lights, is generated by small solar panels. Some families have generators if they can afford them. We see the occasional cell phone and learn that some families have televisions. But it sounds like they mostly spend their evenings talking, drinking and playing games.
Das Trinkwasser kommt über eine Unterwasserleitung aus einem Fluss auf dem Festland. Ein Teil des Stroms, z. B. für die Straßenbeleuchtung, wird durch kleine Solaranlagen erzeugt. Einige Familien haben Generatoren, wenn sie sie sich leisten können. Wir sehen das eine oder andere Handy und erfahren, dass einige Familien einen Fernseher haben. Aber es scheint, als würden sie ihre Abende hauptsächlich mit Reden, Trinken und Spielen verbringen.


Tilipiler had offered to bring us a lobster the night before and boy did he deliver! The lobster he caught is about the biggest we have seen so far! That will be a nice dinner tomorrow!!!!
Tilipiler hatte uns am Abend zuvor angeboten, uns einen Hummer zu bringen, und er hat es tatsächlich geschafft! Der Hummer, den er gefangen hat, ist so ziemlich der größte, den wir bisher gesehen haben! Das wird morgen ein schönes Abendessen sein!!!!

After the tour, we sit down with him, Olo, and another friend, Miguel, enjoy a few beers, and with the help of Google Translate, talk about our families and life on the island. We also want to know if they have ever thought about leaving the island, and their answer is a resounding no.
Nach der Tour setzen wir uns mit ihm, Olo und einem anderen Freund, Miguel, zusammen, trinken ein paar Bier und unterhalten uns mit Hilfe von Google Translate über unsere Familien und das Leben auf der Insel. Wir wollen auch wissen, ob sie jemals daran gedacht haben, die Insel zu verlassen, und ihre Antwort ist ein klares Nein.

Taking pictures is a sensitive issue in the Guna territory. We have to pay a small fee for the privilege of taking pictures, and if you want to take a picture of a single person, you have to ask for permission and usually pay $1 per picture. We both feel a little awkward pulling out the camera all the time, so our haul of pictures is pretty limited. Maybe our inhibitions will subside in time for our next village visit. Until then we will stick to pigs 🙂
Das Fotografieren ist ein heikles Thema im Guna-Gebiet. Auf Caledonia müssen wir eine kleine Gebühr bezahlen, um fotografieren zu dürfen. Und wenn man eine einzelne Person fotografieren möchte, muss man um Erlaubnis bitten und normalerweise 1 Dollar pro Bild bezahlen. Wir fühlen uns beide ein wenig unbehaglich, wenn wir ständig die Kamera zücken, daher ist unsere Beute an Bildern ziemlich begrenzt. Vielleicht legen sich unsere Hemmungen bei unserem nächsten Dorfbesuch. Bis dahin beschränken wir uns eben auf Schweine 🙂

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