<p><strong><em>The Spice of Life</em></strong></p><p></p><p>Every time we arrive in a new country, the first thing we have to do is go through customs and immigration. Once cleared, we are allowed to fly the flag of the country. As we pulled out the flag of Grenada, we wondered what the symbol on the flag stood for. It was only a few days later, while visiting the Nutmeg Museum in Victoria, Grenada, that we learned that what we first thought was a flame was actually a nutmeg, alluding to one of the islands' major agricultural exports: the country is the second largest producer of nutmeg in the world, trailing only Indonesia. As a result, Grenada has earned the nickname "Spice Island.</p><p></p><p>Of course, we have used nutmeg in dishes before, but never thought much about where and how it is grown. Interestingly, nutmeg is not native to Grenada, but was introduced from Asia in the mid-19th century. </p><p></p><p>A nutmeg tree bears fruit when it is five to eight years old. When ripe, the fruit turns yellow and the fleshy outer shell splits in two, revealing a purplish-brown, shiny seed surrounded by a red aril. The fruits are usually allowed to split and fall to the ground before harvesting. They should be collected as soon as possible, otherwise the underside of the fruit will discolor and the risk of mold will increase. In some areas, a long pole is used to pick open pods directly from the tree. This provides a better quality harvest but can damage flowers and younger fruit.</p><p></p><p>The fruit is opened by hand and the scarlet aril (mace) surrounding the nut is removed. This is removed by cutting the attachment of the mace to the base of the nut (nutmeg) with a small pointed knife. Care must be taken not to damage the nut. The separated mace is flattened by hand and dried on mats in the sun. This takes two to four hours.</p><p></p><p>Grenadian mace is cured by storage in the dark for four months. This produces a brittle, pale yellow mace that commands a premium price and is graded by size, the larger the mace, the better the premium. </p><p></p><p>The nutmegs are dried in their shells in the sun and turned daily to prevent fermentation. The nuts are sufficiently dry when they rattle. This takes about a week. To produce shelled nutmegs, they are cracked by tapping the end of the nuts with a small wooden mallet. If the nuts are tapped on the side, the kernel may be crushed. Once dried, the nuts can be stored for a considerable period of time.</p><p></p><p>The cracked shells are delivered to workers who remove them from the shells by hand. After cracking, the nuts are sorted. Whole kernels are separated from the broken kernels.</p><p>Floating in water is used to remove unsound kernels, which are lighter than water and float to the surface. The sound kernels, which have the most oil, are air-dried for 6-8 weeks and sorted by quality and size. Good quality whole kernels are separated from the lower quality and broken kernels. Sorting is done with sieves of different mesh sizes. The graded kernels are then bagged and labeled. </p><p></p><p>The pods can be used for organic mulch, and mace is used as a condiment in local cuisine, to preserve salami, sausage and corned beef, and in cosmetics such as lipstick and perfume.</p><p>Heavy nutmegs are those used to make cakes, eggnog, rum punches and ice cream. The light ones are used for cosmetics and nutmeg oil.</p><p></p><p>The museum was small but cute and very educational. Each step of the process, from harvesting to shipping the nuts, was very well explained and visualized. It highlights the social and economic value of nutmeg in Grenada and of course offers a wide variety of nutmeg products for purchase.</p><p>Definitely worth a visit and a fun experience!!!!</p><p></p><p></p><p></p><p>Before coming to Grenada, the use of nutmeg was limited to a few dishes. That has changed. We now enjoy the warm spice with a slightly nutty, sweet, woody flavor in drinks like rum punch and coffee, on pancakes, and more liberally in all sorts of vegetable dishes. And should we run out of nutmeg, a quick trip to the spice market in St. George's will continue to spice up our lives!</p><p></p><p></p><p><strong><em>Die WÁ¼rze des Lebens</em></strong></p><p></p><p>Jedes Mal, wenn wir in einem neuen Land ankommen, mÁ¼ssen wir als Erstes den Zoll und die EinwanderungsbehÁ¶rde passieren. Nach der Abfertigung dÁ¼rfen wir die Landesflagge hissen. Als wir die Fahne von Grenada herausholten, fragten wir uns, wofÁ¼r das Symbol auf der Flagge stand. Erst ein paar Tage spÁ¤ter, beim Besuch des Muskatnussmuseums in Victoria, Grenada, haben wir erfahren, dass das, was wir zunÁ¤chst fÁ¼r eine Flamme hielten, in Wirklichkeit eine Muskatnuss war, eine Anspielung auf eines der wichtigsten landwirtschaftlichen ExportgÁ¼ter der Insel. Grenada ist nach Indonesien der zweitgrÁ¶ÁŸte Muskatnussproduzent der Welt. Infolgedessen hat sich Grenada den Spitznamen "GewÁ¼rzinsel" wahrlich verdient.</p><p></p><p>NatÁ¼rlich haben wir Muskatnuss schon frÁ¼her in Gerichten verwendet, aber wir haben uns nie Gedanken darÁ¼ber gemacht, wo und wie sie angebaut wird. Interessanterweise ist die Muskatnuss auf Grenada nicht heimisch, sondern wurde Mitte des 19. Jahrhunderts aus Asien eingefÁ¼hrt. </p><p></p><p>Ein Muskatnussbaum trÁ¤gt FrÁ¼chte, wenn er fÁ¼nf bis acht Jahre alt ist. Wenn die FrÁ¼chte reif sind, fÁ¤rben sie sich gelb, und die fleischige Á¤uÁŸere Schale spaltet sich in zwei HÁ¤lften, wobei ein violett-brauner, glÁ¤nzender Samen zum Vorschein kommt, der von einem roten Kern umgeben ist. Vor der Ernte lÁ¤sst man die FrÁ¼chte in der Regel aufbrechen und auf den Boden fallen. Sie sollten so bald wie mÁ¶glich aufgehoben werden, da sich sonst die Unterseite der Frucht verfÁ¤rbt und die Gefahr von Schimmelpilzbefall steigt. In einigen Gebieten werden die offenen Schoten mit einer langen Stange direkt vom Baum gepflÁ¼ckt. Dies fÁ¼hrt zu einer besseren ErntequalitÁ¤t, kann aber BlÁ¼ten und jÁ¼ngere FrÁ¼chte beschÁ¤digen.</p><p></p><p>Die Frucht wird von Hand geÁ¶ffnet und die scharlachrote MuskatblÁ¼te, die die Nuss umgibt, wird entfernt. Dazu schneidet man mit einem kleinen, spitzen Messer den Ansatz der MuskatblÁ¼te an der Basis der Nuss (Muskatnuss) ab. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Nuss nicht beschÁ¤digt wird. Die abgetrennte MuskatblÁ¼te wird von Hand geglÁ¤ttet und auf Matten in der Sonne getrocknet. Dies dauert zwei bis vier Stunden.</p><p></p><p> Die MuskatblÁ¼te aus Grenada wird durch viermonatige Lagerung im Dunkeln gehÁ¤rtet. Dadurch entsteht eine sprÁ¶de, hellgelbe MuskatblÁ¼te, die einen hohen Preis erzielt und nach GrÁ¶ÁŸe sortiert wird: je grÁ¶ÁŸer die MuskatblÁ¼te, desto hÁ¶her der Preis. Die MuskatnÁ¼sse werden in ihren Schalen an der Sonne getrocknet und tÁ¤glich gewendet, um eine GÁ¤rung zu verhindern. Die NÁ¼sse sind ausreichend trocken, wenn sie klappern. Dies dauert etwa eine Woche. </p><p>Um geschÁ¤lte MuskatnÁ¼sse zu erhalten, werden sie geknackt, indem man mit einem kleinen Holzhammer auf das Ende der NÁ¼sse klopft. Wenn man die NÁ¼sse seitlich anschlÁ¤gt, kann der Kern gequetscht werden. Nach dem Trocknen kÁ¶nnen die NÁ¼sse Á¼ber einen lÁ¤ngeren Zeitraum gelagert werden.</p><p>Die geknackten Schalen werden an Arbeiter geliefert, die sie von Hand aus den Schalen lÁ¶sen. Nach dem Knacken werden die NÁ¼sse sortiert und die ganzen Kerne von den zerbrochenen Kernen getrennt.</p><p></p><p>Durch das Schwimmen im Wasser werden "ungesunde" Kerne (verwurmt oder verschrumpelt) entfernt, die leichter als Wasser sind und an der OberflÁ¤che schwimmen. Die gesunden Kerne, die das meiste Á–l enthalten, werden 6-8 Wochen lang an der Luft getrocknet und nach QualitÁ¤t und GrÁ¶ÁŸe sortiert. Ganze Kerne von guter QualitÁ¤t werden von den minderwertigen und gebrochenen KÁ¶rnern getrennt. Die Sortierung erfolgt mit Sieben unterschiedlicher Maschenweite. Die sortierten Kerne werden dann in SÁ¤cke verpackt und etikettiert. </p><p></p><p>Die Schoten kÁ¶nnen als organischen Mulch verwendet werden, und MuskatblÁ¼te wird als GewÁ¼rz in der lokalen KÁ¼che, zur Konservierung von Salami, Wurst und Corned Beef sowie in Kosmetika wie Lippenstift und ParfÁ¼m eingesetzt.</p><p>Die guten MuskatnÁ¼sse werden unter anderem fÁ¼r die Zubereitung von Kuchen, EierlikÁ¶r, Rum Punsch und Eiscreme verwendet, die Zerbrochenen unter anderem fÁ¼r Kosmetika und MuskatnussÁ¶l.</p><p></p><p>Das Museum war klein, aber fein und sehr lehrreich. Jeder Schritt des Prozesses, von der Ernte bis zum Versand der NÁ¼sse, wurde sehr gut erklÁ¤rt und visualisiert. Es hebt den sozialen und wirtschaftlichen Wert der Muskatnuss in Grenada hervor und bietet natÁ¼rlich eine groÁŸe Auswahl an Muskatnussprodukten zum Kauf an. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall !!!!</p><p></p><p>Bevor wir nach Grenada kamen, war die Verwendung von Muskatnuss auf einige wenige Gerichte beschrÁ¤nkt. Das hat sich geÁ¤ndert. Heute genieÁŸen wir das warme GewÁ¼rz mit dem leicht nussigen, sÁ¼ÁŸen und holzigen Geschmack in GetrÁ¤nken wie Rumpunsch und Kaffee, auf Pfannkuchen und groÁŸzÁ¼giger in allen mÁ¶glichen GemÁ¼segerichten. Und sollte uns einmal die Muskatnuss ausgehen, wird ein kurzer Abstecher zum GewÁ¼rzmarkt in St. George's unser Leben weiter aufpeppen!</p><p></p><p></p><p></p>
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