Our time in Guna Yala, the San Blas Islands, is coming to an end. Even though we’ve been here for two months, we’ve only seen part of the archipelago. But we have visited a variety of different islands, some heavily populated, some with just a few huts, and some that are little more than a dusting of sand with a few palm trees.
Unsere Zeit in Guna Yala, den San-Blas-Inseln, neigt sich dem Ende zu. Obwohl wir schon seit zwei Monaten hier sind, haben wir nur einen Teil des Archipels gesehen. Aber wir haben eine Vielzahl verschiedener Inseln besucht, einige sind dicht besiedelt, andere haben nur ein paar Hütten, und wieder andere sind kaum mehr als ein Fleckchen Sand mit ein paar Palmen.



It’s always a good idea to read up on a new destination, especially one with a culture as different as the Guna’s. This gave us a sense of what to expect from the locals. And we heard that the dollar is the only currency accepted, but there are no ATM machines on the islands. It is also advisable to carry plenty of dollars in small bills, as vendors may not be able to give change and you may end up with five coconuts instead of one. With the knowledge that grocery stores are few and far between, and that they have a limited selection, we were stocking up on food, especially fresh vegetables and cheese. And it is definitely an huge advantage to have a water maker on board, unless you want to follow the example of the Guna and use water from the rivers or collect rainwater.
Es ist immer eine gute Idee, sich ueber ein neues Reiseziel schlau zu machen, vor allem wenn es sich um ein Land mit einer so anderen Kultur wie die der Guna handelt. So hatten wir ein bisschen eine Vorstellung, was wir von den Einheimischen zu erwarten hatten. Und wir fanden heraus, dass der Dollar die einzige anerkannte Währung ist, allerdings gibt es auf den Inseln keine Geldautomaten. Es ist also ratsam, viele Dollar in kleinen Scheinen bei sich zu haben, da die Verkäufer möglicherweise kein Wechselgeld geben können und man dann plötzlich anstatt mit einer Kokosnuss mit fünf Kokosnüssen dasteht. Da wir wussten, dass es nur wenige Lebensmittelläden gibt und diese nur eine begrenzte Auswahl haben, deckten wir uns mit Lebensmitteln ein, insbesondere mit frischem Gemüse und Käse. Und es ist auf jeden Fall von Vorteil, einen Wassermacher an Bord zu haben, es sei denn, man möchte dem Beispiel der Guna folgen und Wasser aus den Flüssen nutzen oder Regenwasser sammeln.

The water in the San Blas Islands is generally clear, which makes for great snorkeling and swimming. The views are beautiful and offer plenty of opportunities to take postcard-worthy pictures. The San Blas Islands allow you to get away from the hustle and bustle of modern life and embrace a slower, simpler pace of life.
Das Wasser auf den San-Blas-Inseln ist in der Regel klar, was zum Schnorcheln und Schwimmen einlädt. Die Panoramen sind wunderschön und bieten viele Gelegenheiten, postkartenwürdige Fotos zu machen. Auf den San-Blas-Inseln kann man der Hektik des modernen Lebens entfliehen und einen langsameren, einfacheren Lebensrhythmus finden.




But like everything in life, this paradise has its drawbacks.
Aber wie alles im Leben hat auch dieses Paradies seine Schattenseiten.
There is no real waste management system on the islands. The Gunas have always lived by the rhythm of the islands, relying on fishing, fruit trees, and whatever else the land has to offer. However, when the first consumer products arrived in San Blas, no one thought to inform them of the harmful effects this packaging waste could have on the environment. So they continued throwing garbage into the water, just like they used to do with banana peels. We saw them throwing large plastic bags of garbage into the water. At the mouths of some of the rivers we saw piles of garbage bags and pretty much all of the picture perfect postcard islands are polluted with garbage. And it’s a little disconcerting when we’re at anchor, enjoying a beautiful sunset, and diapers float by.
Auf den Inseln gibt es kein wirkliches Abfallentsorgungssystem. Die Gunas haben immer vom Rhythmus der Inseln gelebt und sich auf den Fischfang, die Obstbäume und alles, was das Land sonst noch zu bieten hat, verlassen. Als jedoch die ersten Konsumgüter nach San Blas kamen, dachte niemand daran, sie über die schädlichen Auswirkungen dieser Abfälle auf die Umwelt zu informieren. Also warfen sie weiterhin ihren Müll ins Wasser, so wie sie es früher mit Bananenschalen taten. Wir sahen, wie sie große Plastiktüten mit Müll ins Wasser warfen. An den Mündungen einiger Flüsse sahen wir stapelweise Müllsäcke, und so gut wie alle der malerischen Postkarteninseln sind mit Plastikmüll verschmutzt. Und es ist schon ein wenig befremdlich, wenn wir vor Anker liegen, einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen, und schwimmende Windeln an uns vorbeischwimmen.



Occasionally we saw them burning their trash. While it is hard to watch the dark smoke rise into the air and smell the acrid fumes, it is the Guna’s only way of disposing of garbage other than throwing it into the water. And the question is, which is worse?
Gelegentlich sahen wir, wie sie ihre Abfälle verbrannten. Auch wenn es schwer ist, den dunklen Rauch in die Luft aufsteigen zu sehen und die beißenden Dämpfe zu riechen, ist dies die einzige Möglichkeit der Guna, ihren Müll zu entsorgen, außer ihn ins Wasser zu werfen. Und man fragt sich, was schlimmer ist.
The islands of San Blas, like other low-lying island nations and territories around the world, are threatened by climate change and rising sea levels. Some islands have already been abandoned and others have disappeared, leaving only shoals devoid of vegetation. Rising sea levels threaten not only the Guna’s homes, but also their cultural heritage and traditional way of life.
Die Inseln von San Blas sind wie andere niedrig gelegene Inselstaaten und -territorien auf der ganzen Welt vom Klimawandel und dem steigenden Meeresspiegel bedroht. Einige Inseln wurden bereits aufgegeben, andere sind verschwunden, so dass nur noch vegetationslose Inselchen übrig geblieben sind. Der steigende Meeresspiegel bedroht nicht nur die Häuser der Guna, sondern auch ihr kulturelles Erbe und ihre traditionelle Lebensweise.




Despite these drawbacks, the San Blas Islands are truly an amazing place to visit, and we spent two wonderful months here! The small islands of unspoiled beauty, turquoise waters, white sand beaches and swaying palm trees are absolutely stunning and learning about the Guna culture was definitely a fascinating experience.
Trotz dieser Nachteile sind die San-Blas-Inseln wirklich ein fantastisches Reiseziel, und wir haben hier zwei wunderbare Monate verbracht! Die kleinen Inseln mit ihrer unberührten Schönheit, dem türkisblauen Wasser, den weißen Sandstränden und den sich wiegenden Palmen sind absolut atemberaubend, und etwas über die Guna-Kultur zu erfahren war definitiv eine faszinierende Erfahrung.




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