For the past eight months, we’ve been sailing in the Western Caribbean Sea and find this to be a challenging sailing grounds.
Panama and the San Blas Islands are still a pleasurable area when it comes to sailing. The distances are short, and there are plenty of places to anchor for the night. Although we experienced variable winds, if you take your time and don’t mind zigzagging through the island chain, you can enjoy beautiful sailing.
In den letzten acht Monaten waren wir in der westlichen Karibik segeln und haben festgestellt, dass es sich dabei um ein anspruchsvolles Segelrevier handelt.
Panama und die San-Blas-Inseln hingegen sind nach wie vor ein angenehmes Segelrevier. Die Entfernungen sind kurz und es gibt viele Orte, an denen man für die Nacht ankern kann. Obwohl die Winde sehr wechselhaft waren, kann man hier herrlich segeln. Man muss sich eben Zeit nehmen und darf sich nur nicht daran stören, im Zickzack durch die Inselkette zu fahren.

Heading north from Portobello, you’ll find fewer anchorages and greater distances to other destinations.The sail to Bocas del Toro is about 125 nautical miles over open water. From there, it’s over 600 nautical miles to Jamaica or the Cayman Islands.
Segelt man von Portobello aus nach Norden, findet man weniger Ankerplätze und die Entfernungen zu anderen Zielen sind größer. Die Fahrt nach Bocas del Toro beispielsweise beträgt etwa 125 Seemeilen über offenes Wasser. Von dort aus sind es mehr als 600 Seemeilen nach Jamaika oder zu den Cayman Islands.



During the winter months, we experienced predominantly northeasterly winds, which, together with the building waves, made for uncomfortable sailing conditions. This held true for most of our trips, except for one from Grand Cayman to Isla Mujeres, when we sailed on a broad reach and we were able to fly the spinnaker. Often times it felt no matter which direction we wanted to sail to we always had the wind on our nose and higher waves than predicted.
In den Wintermonaten wehten überwiegend nordöstliche Winde, die zusammen mit den auflaufenden Wellen für unangenehme Segelbedingungen sorgten. Dies galt für die meisten unserer Törns – mit einer Ausnahme: Bei unserem Schlag von Grand Cayman nach Isla Mujeres hatten wir den Wind von achtern und konnten den Spinnaker setzen. Oftmals hatten wir das Gefühl, dass wir, egal in welche Richtung wir segeln wollten, immer den Wind von vorn hatten und die Wellen höher waren als vorhergesagt.

Most of the time, a direct route to our destination was impossible. For example, when we wanted to go from Bocas del Toro to the Cayman Islands, our navigation software routed us almost back to Colombia!
Meistens war eine direkte Route zu unserem Ziel unmöglich. Als wir beispielsweise von Bocas del Toro zu den Cayman-Inseln fahren wollten, leitete uns unsere Navigationssoftware fast über Kolumbien!

Once we were ready to head south again, we encountered another problem: the Caribbean Sea currents.
Als wir uns darauf vorbereiteten, wieder in südlicher Richtung zu fahren, stießen wir auf ein weiteres Problem: die Strömungen des Karibischen Meeres.

Purple/blue is around 1.5 knots of current, and blue/white is up to 3 knots. Green, orange and red indicates a current between 0.5 kts to 1 knt. However, we found the current to be stronger at times in certain areas. Lila/blau steht für eine Strömung von etwa 1,5 Knoten und blau/weiß für bis zu 3 Knoten. Grün, Orange und Rot zeigen eine Strömung zwischen 0,5 und 1 Knoten an. Allerdings war die Strömung in bestimmten Bereichen manchmal auch stärker.
We knew there was a strong current in the Yucatán Channel, so we tried to stay close to Cozumel’s coastline when leaving the island for Punta Allen. After three and a half hours of sailing, we had only covered 3.3 nautical miles at an average speed of 0.9 knots. We started the engine, but we didn’t make any progress and usually we make at least 5.0 kts when motoring. At one point our speed display even showed 0.0 kts!!! After almost six hours, we had only covered 4.4 nautical miles. At that point, we decided to turn around and return to our anchorage, which took less than an hour. How frustrating!
Wir wussten, dass im Yucatán-Kanal eine starke Strömung herrschte, also versuchten wir, beim Verlassen der Insel in Richtung Punta Allen nahe an der Küstenlinie von Cozumel zu bleiben. Nach dreieinhalb Stunden Fahrt hatten wir gerade einmal 3,3 Seemeilen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von lediglich 0,9 Knoten zurückgelegt. Wir starteten den Motor, aber wir kamen nicht voran, obwohl wir normalerweise mindestens 5 Knoten mit der Maschine machen. Unsere Geschwindigkeitsanzeige zeigte sogar 0,0 Knoten an!!! Nach fast sechs Stunden hatten wir immer noch nicht mehr als 4,4 Seemeilen zurückgelegt. An diesem Punkt beschlossen wir, umzudrehen und zu unserem Ankerplatz zurückzukehren, wofür wir weniger als eine Stunde benötigten. Total frustrierend!
For our second attempt to leave Cozumel, we stayed within 0.1 miles of the coast, where the current was much, much weaker. According to the forecast, the current for the entire trip was not as strong overall as it had been two days earlier, and we made good progress. We sailed the 60 nautical miles to Punta Allen in about 12 hours.
Beim zweiten Versuch, Cozumel zu verlassen, blieben wir innerhalb von 0,1 Seemeilen vor der Küste, da die Strömung dort um einiges schwächer war. Laut Vorhersage war die Strömung auf der gesamten Reise nicht so stark wie zwei Tage zuvor, sodass wir überraschend gut vorankamen. Die 60 Seemeilen nach Punta Allen legten wir in etwa 12 Stunden zurück.

This would be the direct route, which is about 53 nautical miles. However, it ended up being 60 nautical miles from Cozumel to the anchorage in Punta Allen.

Our recent sail from Puerto Aventuras to Honduras was once again marked by sailing on a close reach to close hauled, and by waves up to 5 ft in short intervals, as we mentioned before: a recipe for less than comfortable sailing.
Bei unserem letzten Segeltörn von Puerto Aventuras nach Honduras mussten wir wieder einmal am Wind segeln und uns zudem mit Wellen von bis zu 5 Fuß in kurzen Abständen herumschlagen. Wie bereits erwähnt, ist das kein Rezept für komfortables Segeln.



We think another reason many cruisers avoid sailing in these areas is that some stretches of the coast, such as in Mexico, lack marinas and anchorages. Some of the areas are also geared more towards cruise ships than cruisers. For instance, it was difficult to land the dinghy in both Isla Mujeres and Cozumel, and the one spot in Isla Mujeres where it was free has now been prohibited.
We are unable to provide insights on certain other countries because we bypassed Belize, Costa Rica, and Nicaragua, and we have not yet visited Guatemala, which, incidentally, has a rather limited coastline.
Wir glauben, dass ein weiterer Grund dafür, dass viele Cruiser diese Gebiete meiden, darin besteht, dass es an einigen Küstenabschnitten, wie beispielsweise in Mexiko, nur wenige Häfen und Ankerplätze gibt. Einige Gebiete sind zudem mehr auf Kreuzfahrtschiffe als auf Cruiser ausgerichtet. So war es beispielsweise sowohl auf Isla Mujeres als auch auf Cozumel schwierig, das Dingy anzulegen, und der einzige Platz auf Isla Mujeres, an dem dies kostenfrei möglich war, ist jetzt gesperrt.
Über einige Länder können wir keine Auskunft geben, da wir weder Belize, Costa Rica noch Nicaragua angefahren haben und Guatemala, das eine recht begrenzte Küstenlinie hat, noch nicht besucht haben.
Despite the challenging sailing conditions that many other cruisers we talked to experienced as well, we don’t regret coming here. Facing challenges is a great way to improve your skills and gain knowledge. We also had the opportunity to immerse ourselves in a variety of cultures and meet many fascinating people. You can’t beat that! It would have been helpful, though, if we had known more than just how to ask for directions, order food, and order beer in Spanish. Unfortunately, we weren’t able to have in-depth conversations with the locals. After all, one of the reasons we are traveling is to have them share their life stories with us, and it’s something we really look forward to.
Trotz der schwierigen Segelbedingungen, die viele andere Cruiser, mit denen wir gesprochen haben, ebenfalls erlebt haben, bereuen wir es nicht, hierher gekommen zu sein. Sich Herausforderungen zu stellen, ist eine gute Möglichkeit, um seine Fähigkeiten zu verbessern und neues Wissen zu erwerben. Außerdem hatten wir die Gelegenheit, in eine Vielzahl von Kulturen einzutauchen und viele faszinierende Menschen kennenzulernen. Das ist einfach unübertrefflich! Es wäre allerdings hilfreich gewesen, wenn wir mehr als nur die Grundlagen der spanischen Sprache beherrscht hätten. Leider waren wir nicht in der Lage, tiefgehende Gespräche mit den Einheimischen zu führen. Schließlich ist einer der Gründe, warum wir reisen, dass sie uns ihre Lebensgeschichten mitteilen, und darauf freuen wir uns immer ganz besonders.






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