We planned to sail from Lake Bras d’Or to a small island in the Cabot Strait, the body of water between Nova Scotia and Newfoundland, when we left. Six hours into our trip, the wind had gusted up to 27 knots. An updated weather forecast showed winds stronger than expected, up to 40 knots, and heavy seas. Instead of trying to reach our original destination, we altered our course and went straight to Little Harbor in Newfoundland. There, we hunkered down in a secluded bay for the night. The weather had calmed down by the next morning, and we were able to resume our trip. After sailing and partly motoring for 117 nautical miles and experiencing dense fog and brilliant sunshine, we arrived in France on June 18.
Als wir aufbrachen, hatten wir vor, vom Bras-d’Or-See zu einer kleinen Insel in der Cabot-Meerenge, dem Gewässer zwischen Nova Scotia und Neufundland, zu segeln. Sechs Stunden nach Beginn unserer Reise hatte der Wind auf bis zu 27 Knoten zugenommen. Eine aktualisierte Wettervorhersage zeigte stärkere Winde als erwartet – bis zu 40 Knoten – sowie schweren Seegang. Anstatt zu versuchen, unser ursprüngliches Ziel zu erreichen, änderten wir unseren Kurs und fuhren direkt nach Little Harbor in Neufundland. Dort suchten wir für die Nacht Schutz in einer abgelegenen Bucht. Am nächsten Morgen hatte sich das Wetter beruhigt und wir konnten unsere Reise fortsetzen. Nachdem wir 117 Seemeilen unter Segeln und teilweise mit Motor zurückgelegt und dabei sowohl dichten Nebel als auch strahlenden Sonnenschein erlebt hatten, kamen wir schließlich am 18.Juni in Frankreich an.



Wait, what? France? But it’s true. The island we visited, Saint Pierre, and another one right next to it, Miquelon, are overseas collectivities of France. They are located just 25 kilometers off the southern coast of Newfoundland, Canada. Home to about 6,000 people, the islands offer a unique blend of French culture, including the euro currency, French cuisine, and the French language, right next door to Canada.
Moment mal, was? Frankreich? Aber es stimmt tatsächlich. Die Inseln Saint-Pierre und Miquelon, die wir besucht haben, sind Überseegebiete Frankreichs. Sie liegen nur 25 Kilometer vor der Südküste Neufundlands in Kanada. Auf den Inseln, auf denen etwa 6.000 Menschen leben, gibt es eine einzigartige Mischung aus französischer Kultur, zu der unter anderem der Euro als Währung, die französische Küche und die französische Sprache gehören.



The port captain and immigration officer met us at the dock. Within a few minutes, we were cleared to enter the small French island. Since it was a gorgeous, sunny afternoon, we decided to go for a hike.
Am Kai wurden wir vom Hafenmeister und dem Einwanderungsbeamten empfangen. Innerhalb weniger Minuten erhielten wir die Erlaubnis, die kleine französische Insel zu betreten. Da es ein herrlicher, sonniger Nachmittag war, beschlossen wir, eine Wanderung zu unternehmen.


The island has many hiking trails with stunning coastal views, peaceful boreal forests, and unique peat bogs across volcanic and maritime landscapes. The well-marked trails have signs with information about the trail, flora, and fauna, as well as colored markings on the rocks to indicate the way.
Die Insel verfügt über zahlreiche Wanderwege, die atemberaubende Ausblicke auf die Küste, die ruhigen borealen Wälder und die einzigartigen Torfmoore inmitten vulkanischer und maritimer Landschaften erlauben. Die gut markierten Wege sind mit Schildern versehen, die Informationen zum Weg sowie zu Flora und Fauna bieten. An den Felsen befinden sich zudem farbige Markierungen, die den Weg weisen.


On the way back, we strolled through Saint-Pierre, a small town with a distinctly European flair. The covered entryways of some of the houses were interesting. One of the many informational signs about the history of St. Pierre explains why they are probably a necessity! We rounded out an absolutely beautiful day with a scrumptious dinner consisting of baguette, French cheese, and pâté.
Auf dem Rückweg schlenderten wir durch Saint-Pierre, eine kleine Stadt, die mit ihrem europäischen Flair beeindruckte. Besonders interessant waren die überdachten Eingänge einiger Häuser. Eine der vielen Informationstafeln zur Geschichte von Saint-Pierre erklärt, warum diese wahrscheinlich unverzichtbar sind! Wir rundeten diesen absolut wunderschönen Tag mit einem köstlichen Abendessen aus Baguette, französischem Käse und Pastete ab.





It was a rainy and foggy Friday, which was perfect for visiting the Super U supermarket. It reminded us of Martinique, where it was our go-to grocery store. We checked out their selection and returned to the boat loaded with French goodies, such as more cheese, salami, madeleines, and Frenc butter cookies, but also with more essential items, like vegetables and fruit.
Es war ein regnerischer und nebliger Freitag – perfekte Bedingungen für einen Besuch im Super-U-Supermarkt. Das erinnerte uns an Martinique, wo dieser Supermarkt unsere erste Anlaufstelle für den Lebensmitteleinkauf gewesen war. Wir schauten uns das Sortiment an und kehrten mit einer Ladung französischer Leckereien wie Käse, Salami, Madeleines und französischen Butterkeksen aber auch mit wichtigeren Lebensmitteln wie Gemüse und Obst zum Boot zurück.


After picking up some éclairs at the bakery, we spent the afternoon exploring the small heritage museum. Housed in a two-hundred-year-old building, the museum aims to educate visitors about the archipelago’s history. It showcases objects that bear witness to the archipelago’s social, economic, and religious evolution over the last two centuries. It was interesting to see not only what life was like 200 years ago but also how technology and, consequently, way of life have progressed.
Nachdem wir in der Bäckerei ein paar Éclairs gekauft hatten, verbrachten wir den Nachmittag damit, das kleine Heimatmuseum zu erkunden. Es ist in einem zweihundert Jahre alten Gebäude untergebracht und hat sich zum Ziel gesetzt, den Besuchern die Geschichte des Archipels näherzubringen. Es zeigt Exponate, die von der sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Entwicklung der Region in den letzten zwei Jahrhunderten zeugen. Es war interessant zu sehen, wie das Leben vor 200 Jahren aussah und wie sich die Technik – und damit die Lebensweise – weiterentwickelt hat.





In the afternoon, we took the dinghy to visit Île aux Marins, a small island located across from the Port of St. Pierre. From afar, it seemed as if the buildings on the island were frozen in time. A few people live there during the summer and are preserving the island’s heritage by restoring the colorful, traditional houses. Essentially, the island is a living history museum with pleasant trails and informative signs about its history. At its peak, the island had over 600 inhabitants. There is no running water or electricity, so homeowners rely on solar power or generators.
Am Nachmittag fuhren wir mit dem Beiboot zur Île aux Marins, einer kleinen Insel gegenüber dem Hafen von St. Pierre. Von weitem sah es so aus, als seien die Gebäude auf der Insel in der Zeit stehen geblieben. Im Sommer leben dort einige wenige Menschen, die sich um den Erhalt des kulturellen Erbes kümmern, indem sie die farbenfrohen, traditionellen Häuser restaurieren. Im Grunde ist die Insel ein lebendiges Geschichtsmuseum mit schönen Wanderwegen und informativen Schildern zu ihrer Geschichte. Zu ihrer Blütezeit hatte die Insel über 600 Einwohner. Da es weder fließendes Wasser noch Strom gibt, sind die Bewohner auf Solarenergie oder Generatoren angewiesen.








We postponed our departure by a day when we found out that Sailor’s Day, also known as the Fête des Marins, was on Sunday, June 21. This day honors lost seamen, so we thought it would be interesting to attend. We waited in front of the church for the procession to begin, and then we walked to the small park where wreaths were placed in memory of lost sailors. The parade made its way to the harbor, where a variety of boats of all kinds and sizes, some adorned with vibrant maritime flags, were already gathered for the blessing of the fleet.
Als wir erfuhren, dass am Sonntag, dem 21. Juni, der Tag der Seeleute, auch bekannt als „Fête des Marins“, stattfand, verschoben wir unsere Abreise um einen Tag. An diesem Tag wird der vermissten Seeleute gedacht, und wir dachten es könnte interessant sein, das mitzuerleben. Wir warteten vor der Kirche auf den Beginn der Prozession und gingen dann in den kleinen Park, in dem Kränze zum Gedenken an die vermissten Seeleute niedergelegt wurden. Der Umzug zog weiter zum Hafen, wo sich bereits eine Vielzahl von Booten aller Art und Größe, von denen einige mit bunten Seefahnen geschmückt waren, zur Flottensegnung versammelt hatte.






After one last early trip to the bakery for baguettes and croissants for breakfast and lunch, and after saying goodbye to some of the other sailboat crews with whom we shared the dock (some of whom we would see again in the coming weeks), we moved on. On June 23, we cast off and set sail for St. John’s, Newfoundland.
Nach einem letzten frühen Abstecher zur Bäckerei, um Baguettes und Croissants für das Frühstück und Mittagessen zu holen, und nachdem wir uns von einigen der anderen Segelbootbesatzungen verabschiedet hatten, mit denen wir uns den Liegeplatz geteilt hatten und von denen wir einige in den kommenden Wochen wiedersehen würden, setzten wir unsere Reise fort. Am 23. Juni legten wir ab und nahmen Kurs auf St. John’s, Neufundland.




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